

| Dienstag, 21.04.2026 um 19 Uhr im Stadtkino Gmunden – freier Eintritt mit Zählkarte + Filmgespräch mit Oliver Böck (ÖJAB – Österr. JungArbeiterBewegung) |
| Zählkarte um 0,00 Euro lösen |
| Details zum Film und Trailer |
Bewegender Dokumentarfilm, der die verheerenden Folgen des Goldabbaus in Burkina Faso aufzeigt. Der burkinische Regisseur Michel Zongo porträtiert den Kampf der Dorfbewohner gegen zerstörte Lebensgrundlagen, verseuchtes Wasser und leere Versprechen eines Bergbaukonzerns, der 18 Tonnen Gold förderte, ohne der lokalen Bevölkerung Wohlstand zu bringen
Wir zeigen den Film im Rahmen der FERNSICHT – entwicklungspolitische Film- und Dialogabende von WELTHAUS (Diözese Linz) – die uns mit auf eine Reise nach Burkina Faso nehmen.
Gewinner Carthage Film Festival und African Movie Academy Awards
Burkina Faso / DE 2019 – 79 Min. – Regie: Michel K. Zongo – Musik: Bastian Emig – Originalfassung mit deutschen Untertiteln
Auf dem Gebiet eines Dorfes in Burkina Faso liegt ein großes Goldvorkommen. Eine britische Minengesellschaft erhält von der Regierung die Schürfrechte für die Region Kalsaka und verspricht den DorfbewohnerInnen Arbeitsplätze und Wohlstand. Es folgt für das Minen- unternehmen eine kurze intensive Phase lukrativen Goldabbaus. Nach wenigen Jahren schließt die Mine, und die verzweifelten Dorfbewohner sehen sich mit zerstörten und vergifteten Feldern ohne Wasser und ohne ausreichende Entschädigung ihrer Existenzgrundlage beraubt. Der burkinische Filmemacher Michel Zongo berichtet über diesen Fall ausbeuterischer Rohstoffaneignung.
KEIN GOLD FÜR KALSAKA ist eine spannende Dokumentation, die durch besondere Kunstgriffe wie kurze Einlagen eines Griots (traditioneller westafrikanischer Geschichtenerzähler, Musiker, Dichter und Bewahrer der mündlichen Überlieferung) und kleine Sequenzen mit inszenierten Western-Anleihen ein Doku -Erlebnis der besonderen Art garantiert.
