WIE ICH LERNTE, BEI MIR SELBST KIND ZU SEIN | Mo, 25.02.2019 ab 19:00 Uhr | Stadtkino Gmunden

FILMPREMIERE: Paul Silberstein, abenteuerhungriger Spross einer so mondänen wie geheimnisvollen Wiener Zuckerbäckerdynastie, entdeckt im Österreich der späten 1950er Jahre nicht nur die Liebe, sondern auch die Macht der Vorstellungskraft und des Humors - sowie seine außergewöhnliche Begabung zum Gestalten eigener Wirklichkeiten...

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8,99 €

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Ö 2019 - 140 Min - Drehbuch: Uli Brée, Rupert Henning - Regie: Rupert Henning - Kamera: Josef Mittendorfer - Schnitt: Alarich Lenz - Original-Ton: Moritz Fritsch - Sound-Design: Moritz Fritsch - Kostümbild: Christine Ludwig - Szenenbild: Katharina Wöppermann - Musik: Kyrre Kvam - Besetzung: Karl Markovics (Roman Silberstein), Sabine Timeteo (Emma Silberstein), Valentin Hagg (Paul Silberstein), Andrè Wilms (Onkel Louis), Udo Samel (Tibor Silberstein), Nikolaas von Schrader (Johannes Silberstein) - Filmförderstellen: ÖFilminstitutFilmfonds WienFilmstandort AustriaLand Oberösterreich - Fernsehbeteiligung: ORF (Film/Fernseh-Abkommen), ARTE/Saarländischer Rundfunk - Drehort: Oberösterreich, Wien, Tschechien - Drehzeit: September - November 2017

Nach Motiven der gleichnamigen Erzählung von André Heller

Der Tourismusverband Traunsee-Almtal, die Stadtgemeinde Gmunden, Filmladen und Dor Film laden Sie herzlich ein zur Premiere des Films "Wie ich lernte, bei mir selbst Kind zu sein".

19.00 Uhr Begrüßung | 19.05 Uhr Filmvorführung
in Anwesenheit von Regisseur Rupert Henning und Hauptdarsteller Valentin Hagg

 Eine unterhaltsame, fantasievolle und warmherzige Geschichte über heilige und unheilige Väter, Hummeln im Kopf, verführerische Zopfschwestern, Tafelfetzenschlucker, einen funkelnden Hundling, das Geheimnis der Freiheit und die Badewanne der Wunschlosigkeit… Magischer Realismus – dem Heller-Kosmos entsprungen…

Im Österreich der späten 1950er Jahre entdeckt der abenteuerhungrige, gewitzte und vom Schicksal mit einer blühenden Fantasie, aber einem schweren Erbe ausgestattete Spross der Wiener Zuckerbäckerdynastie Silberstein nach und nach die Geheimnisse der Freiheit und der Liebe – und er erkennt, dass jeder Mensch Tag für Tag mit der Unbeirrbarkeit und der Neugier eines Forschungsreisenden ins eigene Leben aufbrechen muss, um so – dem Diktum Arthur Schnitzlers gemäß - das weite Land der eigenen Seele durchmessen zu können. Paul begreift Mut, Leidenschaft und Einfallsreichtum als Werkzeuge, mit denen er sich von den Fesseln und Fußangeln der Konvention und den Dämonen der eigenen Geschichte zu befreien vermag. Er nimmt sein Schicksal selbst in die Hand, erschafft mit viel Herz und der nötigen Portion Glück inmitten einer eher dunklen, bürgerlichen Welt eine lichtere, freundlichere Gegenwart und erfindet sich als „funkelnder Hundling“ neu: als unverwechselbares Individuum, dessen Wesen sich allen Widerständen und Hindernissen zum Trotz lustvoll entfaltet und das mit seinem schillernden Ideenreichtum schließlich auch andere Menschen inspiriert und befreit. Dieser Film erzählt eine Geschichte, die von starken Emotionen geprägt ist, von packenden, intensiven, sinnlichen Bildern, von Poesie und einer großen Portion Humor... ...und die glaubwürdig einen Prozess beschreibt, den Menschen aller Epochen und Generationen kennen: demjenigen des Erwachsenwerdens nämlich, der Identitätssuche und der Selbstfindung.

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