EIN DORF ZIEHT BLANK | Di, 20.11.2018 | Stadtkino Gmunden

Für die gute Sache nackt aufs Feld. - Ein humorvoller Blick in die französische Seele.

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F 2018 - 105 Min - Regie: Philippe Le Guay / Drehbuch: Olivier Dazat, Philippe Le Guay, Victoria Bedos / Kamera: Jean-Claude Larrieu / Schnitt: Monica Coleman / Musik: Bruno Coulais / Mit: François Cluzet,François-Xavier Demaison, Julie-Anne Roth, Toby Jones, Pili Groyne, Vincent Regan, Colin Bates, Arthur Dupont u. a. - dt. Fassung

Georges Balbuzard (François Cluzet) ist der Bürgermeister des beschaulichen Dorfs Mêle-sur-Sarthe in der Normandie und sieht sich mit einer nie dagewesenen Krise konfrontiert: Der Niedergang der Landwirtschaft hat auch die Bauern in seinem Dorf erreicht und alle Proteste und Demonstrationen stoßen. Bei Politikern und Verantwortlichen auf taube Ohren. Für Balbuzard steht fest, dass er etwas unternehmen muss, allerdings ist er bislang aber ratlos, was genau. Da eilt ihm ein glücklicher Zufall zu Hilfe, als es den berühmten Fotokünstler Blake Newman (Toby Jones) nach Mêle-sur-Sarthe verschlägt. Newman beschließt schnell, dass er in der Normandie sein neues Fotoprojekt realisieren möchte, in das er die darbenden Bauern einbeziehen will. Das Problem ist nur: Balbuzard muss sie erstmal davon überzeugen, sich für die Fotos auszuziehen...

Regisseur Philippe Le Guay fächert in „Normandie nue – Ein Dorf zieht blank“ die unterschiedlichsten Problemchen dieses ländlichen Mikrokosmos gekonnt auf. Entlang des roten Fadens des Fotoprojekts erzählt er gängige Nebengeschichten: die Romanze des Rückkehrers, die alte Familien­fehde um eine Wiese – und mittendrin: der Bürgermeister als Zentralfigur des Ganzen. Françoi­s Cluzet („Ziemlich beste Freunde“) gibt den selbstlosen Lokalpolitiker, während Allzweckwaffe Toby Jones als sensibler Starfotograf glänzt und für sprachlichen Kontrast sorgt. Als Zaungast tritt noch ein Pariser Aussteiger samt Familie auf, der dem Heuschnupfen trotzt und Selbstverwirklichung sucht.